Als ich 1999 meine erste Yoga-Stunde in Los Angeles besuchte, war es „Instant Karma“ – ich fand etwas, nach dem ich lange und ohne es zu wissen gesucht hatte. Seitdem gab es viele Gelegenheiten für mich, Yoga auf und jenseits der Matte zu praktizieren. Als Ehefrau und zweifache Mutter lehrt mich das Leben jeden Tag, dass die wahre Praxis im Alltag stattfindet. Und dass Liebe, Präsenz und Achtsamkeit weit wichtiger sind als die Fähigkeit, die Beine hinter dem Kopf zu verschränken.

2007 absolvierte ich unter den liebevollen Augen von Christine May meine Yogalehrer Ausbildung nach Yoga Alliance Standard im Airyoga in München, das bis heute meine Yoga-Heimat geblieben ist. Sehr schnell und einigermaßen unerwartet entdeckte ich meine Leidenschaft für’s Unterrichten, die seither mit jedem Jahr wächst.

Viele verschiedene Lehrer haben in den letzten 10 Jahren in Workshops, Retreats und Ausbildungsmodulen meine Praxis bereichert – zuletzt Sianna Sherman, bei der ich 2016 mein 300er Rasa Yoga Teacher Training beendet habe.

Mein Dank geht an all die Lehrer im äußeren und inneren, die mir geholfen haben, meinen eigenen Yogaweg zu finden, den ich mit Neugier, Demut und Dankbarkeit beschreite. An Andrei Ram, der mich mit seiner Präsenz und Liebe am stärksten berührt und mir den Weg in eine tiefe Verbundenheit mit meinen Schülern gezeigt hat. An meine großartige Familie, die mich fordert und hält und immer wieder auf den Boden zurück bringt.

Und an alle, die zu mir zum Yoga kommen – am Ende meine wichtigsten Lehrer – die mit mir auf der Reise ins Erwachen sind und deren Begeisterung und Offenheit mich stets weitergetragen hat, wenn der Weg steinig wurde.

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Ungekämmt und ungeschnitten – eine Montag-Morgen-Praxis im Schnelldurchlauf, gefilmt mit meinem iPhone:

… und ein sonniger April-Morgen: Dans mes rêves il y a l’amour sur la terre…