Tantra in Drei Worten

 

Die tantrische Philosophie ist vor allem eins: die Lehre der Einheit. Der Begriff „Yoga“ wird am häufigsten mit „Einheit“ übersetzt, und so dürfte es niemanden weiter verwundern, dass das heute praktizierte, moderne Hatha-Yoga aus den tantrischen Lehren und Konzepten hervorging.

Im Tantra lösen sich alle Dualität und alle Polaritäten auf: Wir sind eins mit allem und doch unverwechselbare Individuen. Wir sind vollkommener Ausdruck des Göttlichen und doch zutiefst menschlich in unserer Lebendigkeit. Wir sind die zeit- und formlose Stille und doch ein dynamisch pulsierendes Energiefeld.

Wir sind immer und in allem: SOWOHL ALS AUCH. So einfach ist das.

Damit fällt alles weg, was uns einengt: Schubladen, in denen wir kategorisieren, Bewertungen, vorgefasste Meinungen, Rollen, in die wir uns drängen lassen.

Was bleibt ist die absolute Freiheit. Die Offenheit des furchtlosen Herzens. Die Frische jeder neuen Erfahrung.

Und die staunende Präsenz, mit der wir durch’s Leben gehen.